Künstlerische Recherche: IST ÜBERMORGEN SCHON GESTERN?

2021

„…EIGENTLICH WOLLTE ICH MIR NUR EIN SCHNITZEL BRATEN.“

Ich besuche viele verschiedene öffentliche Orte. Ich bleibe jeweils eine Stunde dort und besuche die Orte mehrmals, um die Veränderungen über die Zeit zu dokumentieren. Je nach Situation entstehen dort Gespräche, Interventionen und Aktionen, die eines gemeinsam haben: ICH HÖRE ZU, ICH HÖRE HIN. Neben dem Besuch real existierender Orte wird das Konzept auch digital übertragen. In den sozialen Medien kursieren neben Fakten auch Gerüchte, Sorgen und Verschwörungstheorien zum Coronavirus. Einerseits wird thematisiert, welche wirtschaftlichen und sozialen Sorgen gerade bestehen, aber andererseits verbreiten sich auch unreflektiert Verschwörungsmythen. Ich richte einen neuen Account bei Instagram ein und recherchiere über mehrere Monate die Auswirkungen der aktuellen Lage die die Corona-Pandemie auf Sichtweisen gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Themen hat. Es soll ein Metabild dessen entstehen, was ich real und digital gehört, wahrgenommen und erlebt habe.

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